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Bloßstock

Technisches Denkmal Neumann-Mühle

Zeichnung Mühlarad Neumann-Mühle

Seit September 1997 ist das Technische Denkmal Neumann-Mühle - das zum OT Ottendorf gehört - der Öffentlichkeit wieder zugänglich. Viel ist zur Erhaltung der teilweise verfallenen Anlage bereits getan. Gelder dazu kamen vom Amt für ländliche Neuordnung Kamenz.

Seit Oktober 2000 dreht sich das Wasserrad an der Mühle.


Neumann-Mühle im Kirnitzschtal
Das Mühlrad hat einen Durchmesser von 4,80 m und eine Breite von 1,80 m. Es ist aus Eichenholz und hat 45 Stahlblechschaufeln.

Geschichtliches

Die Neumann-Mühle, an der Einmündung des Großen Zschand gelegen, ist die einzige der Mühlen des Kirnitzschtales, die noch annähernd ihre ursprüngliche Gestalt besitzt. Als Schneidemühle soll sie hier bereits 14. Jahrhundert gestanden haben. Rund 600 Jahre - bis etwa 1955- diente das Sägewerk der Bereitung von Bau-, Nutz- und Brennholz.


Venezianer Sägegatter
Als Erfinder des Holzschliffes ist Friedrich Gottlob Keller (1816-1895) berühmt geworden.
Sein neues Papier war 1845 in Sachsen beim Druck des "Frankenberger Wochenblattes" erfolgreich erprobt worden.
Die Anlage in der Neumann-Mühle zeigt die Herstellung von Holzschliff etwa 25 bis 30 Jahre nach seiner Erfindung durch F. G. Keller


Holzschleifer der Neumann-Mühleweitere Informationen:
Schauanlage Neumann-Mühle e. V.

Herr Dipl.Ing.(FH) Manfred Heerlein
Neue Str. 5
01855 Lichtenhain

Tel. 035971 57489
www.neumann-muehle.de

Zeichnung: B. Schlenkrich
Fotos: Frank, Verein Schauanlage Neumann-Mühle e. V.





 
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